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Mögt ihr Gesellschaftsspiele auch so gerne wie ich? Dann lohnt es sich, weiter zu lesen.
Wie schon in den letzten Jahren war ich auch dieses Jahr wieder auf der Spielemesse in Essen - wie im letzten Jahr habe ich es sogar an zwei Tagen geschafft :)

Ein gemütlicher Jungesellinnenabschied

Da eine gute Freundin von mir nach dem Wochenende der Spielemesse geheiratet hat, haben wir ganz kurzfristig noch einen Junggesellinnenabschied für sie organisiert. Die Wettervorhersage lies schon vermuten, dass man lieber eine Tätigkeit indoor sucht und wir haben gedacht: warum nicht einfach zur Spiel fahren? Gesagt, getan: um ca 13:15Uhr sind wir in Essen angekommen.
Es war gar nicht so voll, wie gedacht und wir haben einen Frauenparkplatz im nahegelegenen Parkaus ergattert - hier gab es vom Parkwächter noch ein Kompliment: "Sind Sie denn überhaupt schon 18, dass Sie fahren dürfen?" ^^ - es konnte also mit noch besserer Laune losgehen.

Wir hatten keine besonderen Pläne und haben uns daher einfach nach und nach durch die Hallen geschoben. Es war nicht der vollste Tag auf der Spielemesse, den ich je erlebt habe - es war dennoch voll. Den ersten Stopp haben wir an einem Stand gemacht, der Massagegeräte verkauft hat ^^ das tat sehr gut, kam aber bei um die 160€ für zuhause erstmal nicht in Frage.


Der zweite Stopp war beim Stand von Japanime Games, wo uns das Spiel "Demon Worker" aufgefallen ist. Ich glaube für mich war es der schöne auffällige Stapel an Spielen und die pinke Verpackung in Kombination mit dem Wort "Demon" - da kann man doch gar nicht ohne einen weiteren Blick vorbei gehen, oder? ;)
Im Spiel geht es darum, die meisten "Evil Points" zu sammeln. Man startet mit zwei Menschen, die man als Arbeiter anstellen kann und kann durch Einsatz von Rohstoffen Demonen anheuern, um dann wiederum mehr Rohstoffe zu erbeuten und am Ende seine Zielkarten zu erfüllen und Punkte zu sammeln.
Am Samstag habe ich das Spiel nicht mitgenommen - ich fand es zwar cool, bei 25€ am Messestand war ich aber nicht ganz sicher, ob es mir das wert ist. Kleiner Spoiler: am Sonntag habe ich es dann doch mitgenommen :)

Am Stand von Dized haben wir uns von der Dized App Kingdomino beibringen lassen. Hier haben wir zusammen mit zwei netten Unbekannten gespielt, daher war die Erklärung dann auf Englisch, was meistens gar kein Problem ist.
Die App hatte zwar einige kleine Bugs, das Prinzip war aber ganz cool. Die Spielregeln wurden direkt an die Spielerzahl angepasst und wir wurden Schritt für Schritt durch das Spiel geführt. Einfach und praktisch. Da die App noch nicht zu 100% fertig ist, sind die kleinen Fehler zu verzeihen. Am Ende haben wir noch einen Fragebogen mit Feedback ausgefüllt und uns mit den Leuten am Stand unterhalten. Scheinbar ist das Wunschdenken noch, dass die App am Ende den Spielstand automatisch erkennen kann - ich bin gespannt.
Kingdomino kannte ich bisher nicht. Ich habe nur gesehen, dass mein Papa es gekauft hat und fand es schonmal optisch ansprechend. Im Wesentlichen geht es bei Kingdomino darum, Bausteine so an sein Königreich anzulegen, dass man möglichst große Gebiete erbaut. Diese geben je nach Anzahl der Kronensymbole die sich im Gebiet befinden am Ende viele Punkte. Die Kronen dienen dabei als Multiplikator für die Felder - bei 3 Feldern, aber nur einer Krone sind es dann 3x1=3 Punkte, bei zwei Kronen wären es schon 3x2=6 Punkte.
Ein tolles Spiel! Das haben wir uns gemerkt und auf die Wunschliste gesetzt.

Nach einem kleinen, mitgebrachten Snack haben wir uns dann auf in die kleineren Hallen gemacht. Hier trifft man meist die etwas kleineren Entwickler, oft auch aus dem Ausland. Das finde ich immer sehr spannend, da in die kleinen Spiele auch oft viel Liebe gesteckt wird und sie toll designed sind. Häufig kommt man hier sogar ins Gespräch mit einem der Entwickler.

Als wir um den Stand von Fever Games rumgeschlichen sind, hat uns eine spielende Gruppe entdeckt und direkt eingeladen, mit ihnen "Bobbidi Boom" zu spielen. Das Spiel hatten wir sowieso schon ins Auge gefasst und wir konnten natürlich nicht nein sagen. Unsere Gruppe bestand dann aus 5 Personen verschiedenster Herkunft und schon konnte es losgehen.
Bei "Bobbidi Boom" hat jeder ein Kartendeck, was in mehreren Runden erweitert wird. Es gibt verschiedene Symbole in verschiedener Anzahl und man sollte sich am Anfang genau merken, welche Karten man in seinem Deck hat. Dann wird gemischt und der Spaß kann beginnen ;). Ich muss zugeben - mein erster Gedanke war "Karten merken??? Das ist doch bestimmt ein doofes Spiel"... aber ich wurde eines besseren belehrt.
 Nach und nach deckt jeder Spieler die oberste Karte seines Decks auf. Aber Vorsicht: der Kessel darf nicht explodieren, sonst ist man raus. Beim ersten Mal explodiert der Kessel, sobald drei gleiche Symbole aufgedeckt wurden, danach bei 4 gleichen Symbolen, usw. Die Spieler können einschätzen, wie hoch die Gefahr ist, die falsche Karte aufzudecken und entscheiden, zu passen. Wenn nur noch ein Spieler dabei ist, wird die Runde ausgewertet. In der Auswertung liegen neue Karten fürs Deck aus und es geht nach der Reihenfolge des Ausscheidens. Wer nicht explodiert ist, sondern gepasst hat, darf eine Karte aussuchen und wer explodiert ist, muss die Karte mit dem niedrigsten Wert nehmen. Im Spiel befinden sich auch Sonderkarten, die der Runde noch etwas Abwechslung verleihen. Am Ende gewinnt die Person mit dem wertvollsten Deck.
Nach der Runde war für drei von uns sofort klar: das Spiel nehmen wir mit :)

Anschließend sind wir noch durch die Hallen geschlendert und haben uns auch das eine oder andere Spiel angeschaut, von dem ich hier nicht berichtet habe. Danach mussten wir aber doch so langsam los, um nicht zu spät zum Essen zu kommen. Um Kingdomino zu kaufen sind wir dann noch schnell am Galeria Kaufhof Stand vorbei gehuscht und haben dann die Messe verlassen.
Für mich ein absolut gelungener Tag.

Sonntag - mein Messetag zwei

Am zweiten Tag war ich mit meinen Schwestern und Partnern auf der Messe. Zuerst sind wir zu einem sehr leckeren Frühstück bei meiner Schwester in Dortmund gewesen und dann nach Essen gefahren. Dort angekommen mussten wir feststellen: neeeiiiiiiinnnn, alle Parkplätze besetzt, wir müssen auf P10 und dann mit dem Schuttle fahren :(
Ob es deswegen war, weil wegen des Sturms keine Bahn fuhr? Oder weil es einfach schon so voll war? Keine Ahnung. Auf P10 angekommen stellte sich die Situation erstmal nicht mehr besser da: riesige Schlangen zum Schuttle. Na toll!
Zum Glück ging das ganze dann etwas schneller als in den Jahren vorher. Auf dem Parkplatz konnte man schon Marken fürs Parken kaufen und nach maximal 10 Minuten saßen wir im Shuttle.

Wie auch am Samstag sind wir in Halle 1 gestartet. Vom Vortag habe ich mir noch gemerkt, dass ich gerne "Whoosh" von Artipia Games probieren würde, welches man über Kickstarter mitfinanzieren konnte. Das Artwork ist einfach so knuffig, da konnte ich nicht dran vorbei.
Bei "Whoosh" liegen Monsterkarten in der Mitte aus - diese gilt es, mit den abgebildeten Waffen zu besiegen. Alle Handkarten werden verteilt und die Mitspieler decken diese nach und nach nebeneinander auf. Sobald die richtigen Waffen liegen, um ein Monster zu erlegen, kann man sich dies schnappen und vor sich ablegen. Alle Karten werden wieder unter die Stapel der Spieler geschoben und es geht weiter. Fälschlich geschnappte Montster werden umgedreht gesammelt und zählen Minuspunkte. Sobald ein Monsterstapel leer ist, ist das Spiel beendet und es werden Punkte gezählt.
Da nur eine meiner Schwestern ein Schnelligkeitsfan ist, haben wir das knuffige Spiel nicht gekauft.

Am Stand von Lookout Games sahen einige Spiele interessant aus. Da nur für die Isle of Skye Erweiterung Plätze frei waren, haben wir uns zu einem netten Asiaten dazugesellt und mal wieder eine Runde auf Englisch gespielt. Die Erweiterung macht das Spiel deutlich komplexer und jede Runde dauert dadurch auch länger. Da ich ein großer Fan vom Isle of Skye bin, hätte ich das Spiel sofort mitgenommen - es war aber auf deutsch schon ausverkauft.

Als nächstes wollte ich dann mit allen Demon Worker zeigen - um mich zu entscheiden, ob ich das Spiel kaufe, oder nicht. Fazit: eine meiner Schwestern und ich haben das Spiel dann mitgenommen :)


"Jetzt ein Stand zum Sitzen" - schließlich sind wir durch Halle 3 geschlendert und haben uns für ein Paar Spiele am Amigo Stand hingesetzt. an der Spieleausleihe gibt es da eigentlich alles mögliche und meine Schwester brachte zuerst "Deja-Vu" mit. An der Spieleausleihe bekommt man die Spiele immer ohne Deckel, damit nicht so viel geklaut wird. Später habe ich festgestellt, dass mich der Deckel vom Spiel auch gar nicht angesprochen hätte :D - beim Erklären des Spiels war ich mir auch nicht sicher, ob mich das Spiel überhaupt anspricht.
Das Spiel besteht aus Spielkarten und Gegenstandsplättchen. Zu Beginn werden die Karten gemischt, 9 werden beiseite gelegt und alle Gegenstandsplättchen werden (gut für alle erreichbar) verteilt. Jetzt wird immer eine Karte offen auf den Ablagestapel gelegt und somit die vorherige verdeckt. Jeder Gegenstand kommt genau zwei mal im Spiel vor und man kann sich das Gegenstandsplättchen schnappen, sobald man meint, das beide Symbole im Ablagestapel zu finden sind. Gar nicht so einfach bei den ähnlichen Symbolen - war es die Warnweste, oder doch das gestreifte T-Shirt, was schonmal vorkam? Der Clou am ganzen: wenn jemand ein falsches Symbol genommen hat, fällt das sofort auf, wenn dieses Symbol durch einen anderen Spieler aufgedeckt wird, oder bei der Kontrolle der 9 Karten, die beiseite gelegt wurden.
Trotz anfänglicher Skepsis: das Spiel hat allen Spaß gemacht und wir werden es uns vermutlich bald zulegen.
Expertenlevel: das Spiel auf einem bunten Tisch spielen :D

... wenn wir schonmal sitzen... können wir ja auch noch ein Spiel besorgen.
"Schöne Sch#!?e" war unsere zweite Wahl. Bei diesem Spiel geht es darum, möglichst wenige Minuspunkte zu sammeln. Auch hier wird der Kartenstapel gemischt und ein Paar Karten werden beiseite gelegt. Jeder bekommt noch rote Chips und dann kann es losgehen.
Der Spieler der an der Reihe ist kann entscheiden, ob er die offengedeckte Karte nimmt, oder einen seiner Chips ausspielt, um sie nicht nehmen zu müssen. Alle Karten zeigen Missgeschicke, die einem passieren können ("Schöne Scheiße"...) und haben eine Nummer, die für die Minuspunkte der Karte steht. Wenn man Reihen ohne Unterbrechung bildet, zählt nur die niedrigste Karte bei den Minuspunkten - aber Achtung: durch die weggelegten Karten bilden sich Lücken, man kann sich also nicht sicher sein, ob die Reihe noch gefüllt wird.
Wenn Karten von mehreren Spielern durch einen ausgespielten Chip abgelehnt wurden, kann es durchaus attraktiv werden, die Karte doch zu nehmen - denn ihr bekommt auch die Chips und diese zählen am Ende als Pluspunkte oder sie können euch vor weiteren Minuspunktenkarten bewahren. Das Spiel endet, wenn die letzte Karte des Stapels verteilt wurde und es werden Punkte gezählt.
Einfach, nicht zu lange und was tolles für Zwischendurch.

Nach einem Ausflug in die kleineren Hallen, um die Comic Action zu besuchen, die immer Teil der Spielemesse ist, sind wir doch wieder in den größeren Hallen gelandet - unser Gefühl war, dass sich die Comic Action fast aufgelöst hat... sonst wurde man von großen Comicständen in einer eigenen großen Ecke begrüßt, das haben wir dieses Mal etwas vermisst. Oder waren wir einfach nicht am richtigen Ort?
Jetzt haben wir den Pegasusstand besucht, um noch etwas über Queendomino zu hören, ein Selfie vor der Wand zu machen und somit Bonuskarten für Kingdomino abzustauben.
Auf meine Frage "was ist denn der Unterschied zwischen Kingdomino und Queendomino?" bekam ich keine 100% passende Antwort - es ist eben größer. Statt mit 5x5 Feldern wird auf 7x7 Feldern gespielt - man kann die beiden Spiele auch kombinieren.
Da mich Kingdomino schon überzeugt hatte, habe ich Queendomino dann auch einfach mitgenommen - bald kann ich euch dann hier vom Unterschied berichten :P

Auch dieser Messetag endete dann am Stand von Galeria Kaufhof, wo wir die Erweiterung für "Isle of Skye" kaufen konnten. Danach wollten wir ursprünglich ins Ginyuu in den Ruhrpark, hatten und aber nicht informiert, dass das Sonntags gar nicht auf hat ^^ also sind wir den guten Gerüchen von "L'Osteria" gefolgt und haben die leckerste Monsterpizza gegessen.

Fazit

Die Spiel 2017 war wieder ein voller Erfolg. Trotz zwei Messetagen habe ich das Gefühl, gar nicht alles gesehen zu haben. Schlimm ist das aber nicht, ich habe genug tolle Spiele entdeckt und genug eingekauft :P

Tipps für den nächsten Messebesuch
  • Sei dir bewusst, dass es voll wird
  • Nimm etwas zu trinken mit - 0,5l Cola liegen z.B. bei ca 3,50€
  • Nimm ein wenig zu Essen mit - dann musst du dafür nicht lange anstehen
  • Beim Kauf mehrerer Spiele kann man gut handeln und ein Paar Euros sparen
  • Spiel auch mit Fremden - das macht immer besonders viel Spaß und du hast die Chance, mehr auszuprobieren, da du nicht immer auf einen leeren Tisch warten musst
In den kommenden Wochen möchte ich euch gerne noch einige der Spiele genauer vorstellen. Bilder sagen mehr als tausend Worte und neue Spiele für die kalte Jahreszeit sind einfach Gold wert - daher bald noch mehr dazu.

Und jetzt... wird gespielt ;)
Liebe Grüße,
Annika
Halloween steht vor der Tür und ich liebe es, überall Anregungen für tolle Verkleidungen, Makeup, Deko und Leckereien zu sehen. Einige Dinge kann man gut nachmachen, andere sind zu aufwändig und man versucht es gar nicht und wiederum andere gehen einfach in die Hose.
Heute möchte ich euch drei kleine Tipps vorstellen, die leicht gelingen und auch last Minute noch möglich sind.

Schleimsuppe mit Haaren und Eiter

...oder auch Käse-Lauch-Suppe mit Lebensmittelfarbe gefärbt.
Wenn ihr Gastgeber einer Halloweenparty seid und an eine Suppe gedacht habt, kann ich euch nur Käse-Lauch-Suppe empfehlen, die ihr mit etwas blauer Lebensmittelfarbe etwas ekelig aussieht. Ihr braucht nur ein Fläschchen kaufen, was etwa 0,50€-1€ kostet und schon ist eure Mahlzeit gepimpt.
Ihr habt noch nie so eine Suppe gekocht? Mein Rezept dazu könnt ihr hier finden.


Simples Kostüm und vorhandene Schminke

Ihr müsst nicht immer das ausgefallenste Kostüm tragen oder die aufwändigste Schminke zaubern, damit ihr ein Hingucker seid. Bereits einige Dinge, die ihr vielleicht schon zuhause habt reichen für einen Look aus dem Horrorfilm aus.

Vorhandene Schminke: Meinen Look habe ich komplett mit Produkten geschminkt, die ich zuhause hatte. Das größte Problem könnte der zu helle Teint sein - hier habe ich noch eine deutlich zu helle Mary Kay Foundation gefunden, die ich für solche Zwecke behalten habe. Wenn ihr sowas nicht zuhause habt, gibt es so eine Foundation auch günstig in der Drogerie, z.B. von Alverde in sehr hellen Farben. Ein weiterer Vorteil dabei: die Schminke lässt sich angenehm tragen und fühlt sich nicht wie eine Maske an.
 Den Lippenstift und Lipliner in dunklem Rot habe ich vor kurzem bei Absolute New York gewonnen und direkt benutzt :)
Der Lidschatten besteht aus einem Schwarzton und einem Rotton aus einer meiner Sleek Paletten. Es kommt dabei gar nicht so sehr auf die Marke an, der Lidschatten sollte jedoch gut decken. Pudert euch beim Auftragen am besten eine dicke Schicht transparentes Puder unter die Augen, damit ihr die herunterfallenden schwarzen Pigmente vom Lidschatten leicht mit einem Pinsel entfernen könnt, sonst seht ihr schnell aus wie ein Panda, wenn ihr euch einmal durchs Gesicht wischt.
Meine Maskara sieht man nur im Gif gut, hier habe ich Mary Kay benutzt - auch hier könnt ihr beliebige Marken verwenden.

Ein uraltes Nachthemd, z.B. aus Leinen ist in meinen Augen ein perfektes Outfit. Ihr könnt darunter noch ein Top und eine Strumpfhose tragen, damit es wärmer ist - oder ihr seid auf einer warmen Hallenparty und habt von vornerein nicht zu viel an ;) so ein Nachthemd könnte eure Oma haben. Zur Not tut es aber auch ein neues, einfaches Nachthemd: am besten weiß.
Eure Oma wird sicher nicht wollen, dass ihr das Nachthemd mit Kunstblut oder ähnlichem einschmiert - das ist aber auch gar nicht nötig. Das Ungewisse macht einen Horrorfilm besonders gruselig... handelt es sich nur um ein Mädchen, was aus dem Bett gekrochen ist? Oder... was ist da los? Mit Kunstblut nimmt man diesen Spannungsmoment eher weg und das wäre schade.

Accessoires: ein altes Kuscheltier ist der perfekte Begleiter fürs Nachthemd. Ich habe einfach einen Kuschelhund von Ikea genommen. Wenn ihr an der Nähmaschine talentiert seid, könntet ihr diesen kuscheligen Begleiter auch noch zur Handtasche mit Reisverschluss umfunktionieren ;)

Creepy gifs

Facebook hat die Gifs wieder aus der Versenkung geholt. Eigentlich ein NoGo für jede Homepage - aber an manchen Stellen passen sie eben doch.
Erstellt doch ein gruseliges Gif und schickt es an eure Freunde weiter ;)


So gehts: für ein Gif wie ich es gemacht habe eignet sich schlechte Beleuchtung gut - im Gruselfilm ist es ja auch selten hell ;) Vielleicht habt ihr ein Stativ, sonst eignet sich auch jemand, der in gewisser Entfernung steht und immer wieder auf den Auslöser drückt, während ihr euch auf die Kamera zu bewegt.
Erstellen des Gifs: im Netz findet ihr viele Programme, die sehr selbsterklärend sind und nichts kosten. Wichtig: beim Download auf Viren scannen, sonst kann es zu bösen Überraschungen kommen. Für einen kleinen Überraschungseffekt könnt ihr einige Bilder schneller hintereinander laufen lassen (ca. 20/100 Sekunden). In meinem Gif habe ich noch den Anfang und das Ende länger angezeigt (3 Sekunden) und es auch rückwärts laufen lassen, damit kein Sprung zu sehen ist.


Im Oktober läuft die Blogparade zum Thema Bloggers' Halloween und ihr könnt heute auf folgenden Blogs weitere Beiträge finden:

Hydrogenperoxid   Preppie and me   Beauty and the beam   Tea and Scones   Makeupinflight   Lipstickbunnies    Puderperlen   Modern Snowwhite   ChaosMarie'chen

Das stöbern lohnt sich, denn bereits am 13.10. und am 20.10. gab es auf vielen Blogs tolle Beiträge.

Was habt ihr so für Halloween geplant? Seid ihr Fans oder habt mir mit dem ganzen Grusel nichts am Hut?

Gruselige Grüße,
Annika
- Werbung - die Produkte wurden mir kostenlos zur Verfügung gestellt -

Nachdem es schon in meinem letzten Post um Haare ging, möchte ich direkt beim Thema bleiben.
Momentan sind meine Haare einfach schlimm. Wenn der Herbst kommt, ziehe ich sehr gerne Cardigans oder Sweatjacken an. Dann zur Sicherheit noch die Jacke für daußen drüber und los gehts.
Oft stelle ich dann schon bei der Arbeit fest: da ist es wieder - das nervige Haarnest, welches ich morgens noch müßig rausgekämmt habe :(

Meistens helfen mir dann schon schöne Spülungen oder Haarkuren und es bilden sich weniger Knoten. Dieses Jahr habe ich eine Haarmaske in der Drogerie gekauft und war völlig enttäuscht - fettig aussehende Haare, die sonst aber immer noch trocken wirken. Das braucht doch kein Mensch.

Etwa zu der Zeit, als wirklich viele Knoten bekommen habe, wurde ich gefragt, ob ich nicht mal die Produkte von HASK testen möchte - und diese möchte ich euch heute vorstellen.


HASK Keratin Protein Serie

Wie ihr oben im Bild sehen könnt, habe ich die HASK Keratin Protein Serie getestet. Für solche Produkte nehme ich mir immer gerne etwas mehr Zeit - denn erst nach ein Paar Wochen kann man wirklich sagen, wie sich die Produkte auf die Haare auswirken.
Als kleines Verpackungsopfer konnte mich die Serie schonmal positiv stimmen: Die Flaschen sind praktisch gestaltet und man kann mit ihnen super dosieren. Ihr müsst einfach den Deckel etwas kippen und durch die kleine Öffnung die sich ergibt genau die Menge entnehmen, die ihr benötigt.

Die HASK Pflegeserie ist unter anderem frei von Parabenen, künstlichen Farbstoffen und wird ohne Tierversuche hergestellt - so soll das auch sein :)
Inhaltsstoffe bekommen meiner Meinung nach eine immer größere Bedeutung und es ärgert mich häufig, wenn ein Produkt durch seine Eigenschaften überzeugen kann und nur der Optik wegen am Ende der INCI Liste Farbstoffe auftauchen, die vermutlich krebserregend sind - hier hat HASK alles richtig gemacht.


Keratin ist ein Hauptbestandteil unserer Haare und bietet sich daher sehr gut an, um das Haar wieder aufzubauen, oder eine schützende Schicht darum zu legen. In meinem Fall habe ich also gehofft, dass die aufgerauhte Haarstruktur durch die Produkte geglättet wird und die Haare wieder aneinander abgleiten, statt sich zu verknoten.

Shampoo + Conditioner

Diese beiden Produkte sind über mehrere Wochen mein täglicher Begleiter geworden.
Der Geruch nach Sternfrucht ist sehr angenehm unter der Dusche und ich habe ihn nacher nicht mehr an meinen Haaren wahrgenommen. Perfekt! So kommt mein Parfum im Alltag viel besser zur Geltung und mischt sich nicht mit dem Geruch meiner Haare.

Schon beim Verteilen des Conditioners fühlen sich die Haare einfach super an - schön glatt und weich. Mit Kokusnussöl, Sesamöl, Olivenöl und Jojobaöl werden eurem Haar verschiedene Wohlfühlzutaten geboten - trotzdem wirkte mein Haar später weder beschwert, noch fettig.
Der Preis? Mit 6,95€ für die 375ml Shampoo, bzw Conditioner liegen die Produkte in einem super Preis-Leistungs-Verhältnis.


Kur und Shine Oil

Die Serie wird durch eine Kur und ein Haaröl ergänzt. Auch diese pflegen das Haar mit ihren gut ausgewählten Inhaltsstoffen und passen zu jedem Geldbeutel.

Zuerst habe ich mich gefragt, ob es sich um Probegrößen handelt, oder ob die Produkte in dieser Größe Fullsize sind - tatsächlich sind die 50ml Kur und 18ml Haaröl Originalgrößen, die es jeweils zum Preis von 2,75€ gibt. Besonders beim Haaröl bin ich davon begeistert.
Haaröl verbraucht sich auch bei täglicher Benutzung nur sehr langsam und es ist schöner, wenn man ab und an nochmal zu einer anderen Serie des Herstellers wechseln kann oder einfach ein "frisches" Produkt auf machen kann, statt über ein Jahr lang das gleiche Fläschchen zu benutzen, welches vielleicht mit der Zeit auch nicht mehr so ansehnlich ist. Bei dem Preis kann man nichts verkehrt machen - auch für eine Freundin zum Probieren kann man super ein Fläschchen mitbringen.

Das Sachet mit der Kur soll für 2-3 Anwendungen ausreichen. Auch mit langen Haaren kann ich das so bestätigen. Leider mag ich Sachets als Verpackung nicht so gerne - wenn ich meine Kur öffne, möchte ich sie nicht halb auslaufend mit einem Rest, der noch für ein oder zwei Kuren reicht, in der Dusche liegen lassen. Ich mache Haarkuren immer mindestens im Abstand von einer Woche zueinander - so würde das offene Sachet dann mindestens zwei Wochen in meiner Dusche liegen - da würde ich dann doch eine Flasche bevorzugen, die beispielsweise für 10 Kuren reicht.

Meine Erfahrung

Und, sind die Nester in den Haaren jetzt Geschichte? Selbstverständlich kann auch HASK keine Wunder vollbringen ;) aber ich hatte viel weniger mit den schlimmen Knoten zu kämpfen, als vorher und das ist für mich Gold wert - die Haarmaske die ich vorher hatte, hat das nicht geschafft. Durch die Pflegeserie fühlt sich mein Haar wieder deutlich besser an. Trotzdem habe ich für heute Abend einen Friseur Termin gemacht, damit der Spliss unten mal wieder ab kommt und die Haare gepflegt weiter wachsen können.

Fazit: Hätte ich bei der Suche nach einer Haarmaske im dm doch mal lieber HASK wahrgenommen und nicht die andere Maske gekauft! Mit der Keratin Protein Serie konnte ich Produkte kennen lernen, die ich sowohl in Wirkung, als auch vom Preis her Freunden und Familie empfehlen kann. Einen dm, Müller oder Budni haben die meisten auch um die Ecke - hier könnt ihr die Produkte leicht bekommen, wenn ihr mal Nachschub benötigt oder wenn ihr beispielsweise auf der Suche nach Produkten seid und nach dem Post die Serie mal testen möchtet.

Abschließend möchte ich noch gerne sagen: mich haben die Produkte überzeugt, jede Haarstruktur ist jedoch anders, vielleicht wirken die Produkte bei euch noch besser, vielleicht ist sie für eure Haare aber auch nicht so gut geeignet, wie für meine - das kann man leider erst feststellen, wenn man selber ein Paar Mal damit die Haare gewaschen hat.

Wie sieht es denn bei euch aus? Habt ihr auch solche Problemhaare? Was ist euer bestes Mittel dagegen?

Liebe Grüße,
Annika
Eine Sache, auf die ich mich bei meiner Hochzeit besonders gefreut habe, war der Besuch beim Friseur <3 dort kann ich mich am liebsten stundenlang betüddeln lassen und fühle mich richtig wohl. Am Schluss wird man auch noch mit einem tollen Ergebnis belohnt - was gibt es also besseres?

Heute möchte ich mit euch meine Tipps für die Hochzeitsfrisur teilen. Natürlich gibt es nicht DIE Hochzeitsfrisur, aber wenn man ein Paar Dinge beachtet kann man mit etwas besserem Gefühl in die Vorbereitung gehen und muss sich nicht vor der Frisurkatastrophe fürchten ;)

Getting ready - Foto: Smerrob

Die Wahl des Friseurs

Den Friseur solltet ihr nicht zu spät auswählen, da es sein kann, dass die Termine im Sommer bei den Hochzeiten schneller vergriffen sind. Super ist es natürlich, wenn ihr von dem Friseur den ihr immer besucht wisst, dass er auch tolle Hochzeitsfrisuren zaubern kann - auch wenn er die Damen zum Schützenfest immer hübsch macht, kann das ein guter Tipp sein.
Die Frage "...und was kostet das?" solltet ihr meiner Meinung nach unbedingt stellen. Vielleicht kann man das zu Anfang nicht auf den Cent genau sagen, die Preise unterscheiden sich aber bei unterschiedlichen Friseuren doch sehr, so dass es zu bösen Überraschungen kommen könnte. Es wäre schade, wenn ihr dann direkt negativ gestimmt in die Hochzeit startet.

Frisch vom Friseur - Foto: Smerrob

Probestecken

Prinzipiell wird die Frisur immer ein Bisschen anders, aber beim Probestecken könnt ihr super merken, in welche Richtung eure Frisur gehen kann. Bei mir war es beispielsweise so, dass ich beim Probestecken fürs Standesamt gemerkt habe, dass Locken die offen raus hängen keine gute Idee sind - sie lösen sich zu schnell auf. Außerdem war ich zwar bei dem Friseur, zu dem ich auch vorher häufig gegangen bin, es hat aber eine andere Dame die Hochzeitsfrisuren gemacht, als die, die mir immer die Haare schneidet. Es war schön, sie vorher einmal kennen zu lernen.
Beim Probestecken kann man also in Ruhe die Frisur besprechen, sie entwickeln und mit dem tollen Gefühl nach Hause gehen, dass die Haare am Hochzeitstag einfach wundervoll aussehen. Ich kann es euch nur empfehlen :) Da das Probestecken meist einzeln berechnet wird, könnt ihr wenn ihr euch einfach gar nicht wohl gefühlt habt auch ohne schlechtes Gewissen nochmal den Friseur wechseln.

Hochzeits-Haarschmuck: "Sind die Blumen echt?"

Schleier oder kein Schleier?

Für die Hochzeitsfrisur ist eine Frage sehr wichtig - möchte ich einen Schleier haben, oder nicht? Soll der Schleier über der Frisur sitzen, oder darunter? Möchte ich ihn später abnehmen, oder nicht?
Da wir heute häufig Brautkleider tragen, die Schulterfrei sind hat sich für mich auch die Frage gestellt: Muss ich in der Kirche einen Schleier haben, damit meine Schultern bedeckt sind?

Letztendlich habe ich einfach bis zum Probestecken beim Friseur gewartet und mich beraten lassen. Beim Stöbern im Netz ist mir immer wieder schöner Haarschmuck aufgefallen und ich wollte total gerne in irgendeiner Weise Blumen im Haar haben. Damit diese auch zur Geltung kommen, haben wir dann entschieden, dass es kein Schleier sein soll.
Ich war sehr froh, als auch der Diakon gesagt hat, es wäre auch ohne Schleier und Schulterbedeckung in der Kirche in Ordnung - ich wollte auf keinen Fall unangemessen in der Kirche erscheinen und habe daher lieber nochmal nachgefragt. Sicherlich ist das auch in jeder Gemeinde anders, ein Gespräch kann da sehr weiterhelfen.

Hochzeitsfrisur - Foto: Smerrob

Haarschmuck

Wie ihr oben im Foto sehen könnt, habe ich mich zur kirchlichen Trauung für künstlichen Haarschmuck entschieden - oder hättet ihr sogar gedacht, dass es frische Blumen sind? Darauf wurde ich häufig von unseren Gästen angesprochen.
Im Internet kann man heute alles finden, man sollte aber unbedingt auf die Qualität achten. Den Haarschmuck würde ich nicht in einem billigshop kaufen, sondern lieber ein Paar Euro mehr ausgeben und dafür wissen, dass ich nicht drei mal was kaufe, wovon mir dann doch nichts gefällt.
Ich selbst habe mich vor allem bei DaWanda umgeschaut - dort findet man eine Vielfalt an Produkten, die alle individuell sind und wenn man die Verkäufer früh genug kontaktiert, sind häufig auch Extrawünsche möglich.

Bei unserer standesamtlichen Hochzeit hatte ich echte weiße Rosen in den Haaren. Diese wurden von der Floristin mit ganz dünnem Draht versehen, damit sie besser ins Haar eingebracht werden konnten. Im laufe des Tages haben sie zwar etwas an "Leben" verloren, ich fand sie aber trotzdem toll.

Fotos: Smerrob

 

Am Hochzeitstag

... solltet ihr auf jeden Fall etwas anziehen, was ihr hinterher wieder ausziehen könnt, ohne eure Frisur zu berühren - es soll ja nichts kaputt gehen. Beim Standesamt habe ich dafür ein Kleid mit Reisverschluss getragen und vor der Kirche eine Bluse (die war dann auch auf den Getting Ready Fotos hübsch).
Am besten ist es, wenn ihr vorher keinen Conditioner oder Spülungen nutzt. Vorm Standesamt wurde mir sogar empfohlen, dass ich die Haare morgens nicht waschen soll.
Macht den Friseurtermin nicht zu kurz vor der Trauung, damit ihr etwas Puffer habt, falls mal etwas nicht so klappt wie gedacht.


Meine Frisur hat sowohl beim Standesamt, als auch bei der kirchlichen Trauung super gehalten. Beide Male sah ich ganz unterschiedlich aus und war total zufrieden mit meiner Frisur.
Traut euch auf jeden Fall zu sagen, was ihr wollt und macht einfach das, was ihr euch wünscht, nicht das, was andere von euch erwarten - dann habt ihr an eurem großen Tag eure Traumfrisur.

Liebe Grüße und bis bald,
Annika
- Werbung - die Materialien wurden mir teilweise kostenlos zur Verfügung gestellt -

Nachdem ich euch schon die einfache Bastelvariante für wundervolle Papierblumen gezeigt habe, kommt nun der Hingucker. In diesem DIY zaubern wir gemeinsam eine detailreiche Rose, die als Hingucker für eure Deko dienen kann. Sie wirkt wundervoll im Regal, neben einer Stehlampe, oder auch als Deko für Hallenwände.
Der Aufwand für eine Blume ist relativ hoch und ihr braucht über eine Stunde für eine Blume - der WOW-Effekt ist jedoch garantiert und ihr werdet selber stolz auf euer Ergebnis sein.


Material

Die großen Rosen habe ich für unsere Hochzeit als Hingucker gebastelt. In einem "Set" von Blumen kamen sie nur einmal vor und ich habe sie immer aus Rosa Tonkarton gebastelt. Im Vorfeld wurde mir auch hierfür Material zum Testen von Folia Bringmann zur Verfügung gestellt. Ich habe sowohl Tonpapier, als auch Tonkarton im Format 50cm x 70cm ausprobiert und kann euch beide Varianten weiter empfehlen. Das Tonpapier ist etwas leichter zu verarbeiten und der Tonkarton dafür später stabiler in der Form.
Die genaue Menge an Blütenblättern für eine Rose ergibt sich erst beim Arbeiten - mal habe ich mehr benötigt und mal weniger. Geplant habe ich mit 24 Blütenblättern pro Rose. Aus einem Bogen Tonkarton habe ich vier Blätter gemacht und somit eine sehr große Rose gezaubert. Prinzipiell könnt ihr auch A4 Karton verwenden, der dann ein ähnliches Format hat und eventuell sogar günstiger zu bekommen ist. Bei mir haben sich wegen der kleinen, einfachen Blumen die ich basteln wollte die Bögen eher angeboten, weil ich das Material für mehrere Zwecke benutzen konnte.

Außerdem werden noch ein Stift, eine Schere und schnell trocknender Kleber benötigt. Ich habe mit der Heißklebepistole gearbeitet - das geht schnell und hält bombig. Wenn ihr so eine Pistole nicht besitzt, bekommt ihr schon für um die 15€ welche.

Damit euch die Größe der Rose etwas bewusster wird: Hier ein Foto von mir, wo ich verträumt der Rede unseres Trauzeugen zuhöre. Etwa einen Meter hinter mir ist die Rose an der Palisade befestigt.

Foto: Smerrob

Anleitung

Wenn ihr wie ich Bögen verwendet und die gleiche Größe basteln möchtet wie auf dem Foto, müsst ihr zuerst die Bögen vierteln. Danach solltet ihr am besten aus einem Blatt eine Schablone machen, an der ihr später entlang schneiden könnt. Für meine Schablone habe ich das Blatt in der Mitte geknickt, damit ich besser die Mitte erkenne. das Blatt muss nicht unbedingt symmetrisch sein und man kann die Form relativ frei wählen. Der untere gerade Teil sollte nicht zu kurz sein und nach dem geraden Teil müssen die Blätter relativ schnell ihre volle Breite erreichen. Kleine Wellen am oberen Rand machen das Blatt noch etwas detailreicher und sehen natürlich aus.

Übrigens: ich habe für diese Anleitung eine ganz kleine Variante der Blume gemacht, damit ich sie besser fotografieren kann. Die Blätter sind in diesem Fall ca 4cm x 6cm groß und die Blume am Ende etwa so groß wie meine Blumen für die Kirchenbank. Bei den großen Blumen ist in meinen Augen nochmal alles etwas einfacher, weil das Biegen des Papiers nicht so fuckelig ist.


  • Erstellt eure Schablone und schneidet 24 Blätter aus. Ich habe es mir einfach gemacht und einfach vier Blätter übereinander gelegt, die Schablone oben drauf gelegt und dann geschnitten. Es kommt nicht so sehr auf die Genauigkeit an, wenn es euch aber anders besser liegt, könnt ihr natürlich auch jedes Blatt einzeln mit abgemalter Schablone schneiden
  • Die ersten beiden Blätter werden so übereinander geklebt, dass sich die geraden Stücke überdecken.
  • Danach die Blätter nach oben knicken und leicht einrollen.
  • Jetzt die Mitte beachten, damit eure Rose gerade wird und das eine Blatt über das andere kleben.
  • Die Basis ist jetzt schon geschafft. Das nächste Blatt wird 90° versetzt angeklebt und ebenfalls geknickt, gebogen und an die vorhandenen Blätter geklebt. Hierbei ist es wichtig, dass ihr etwas Abstand zu den ersten Blättern lasst, damit sie die Blüte langsam öffnet. Dazu könnt ihr die Mitte des neuen Blattes mit euren Fingern auf Abstand der anderen Mitten bringen - so ist auch gleichzeitig gewährleistet, dass eure Rose gerade bleibt.
  • Das vierte Blatt wird nach dem gleichen Schema gegenüber vom dritten angeklebt. Bei den folgenden Blättern klebt ihr dann nicht mehr gegenüber, sondern immer um 90° versetzt.
  • Damit eure Blüte auch wachsen kann, müsst ihr die geraden Seiten der Blätter immer wieder etwas weiter außen festkleben - etwa so, dass der Knick, der nach der geraden Kante gemacht wird dann an der Basis der Blüte ist.
  • Wenn ihr an einem Punkt angekommen seid, wo die Blätter in die Senkrechte stehen, bzw sich schon etwas nach außen neigen, könnt ihr anfangen, die Blätter oben ein wenig nach außen zu bieten. Das ergibt einen tollen Effekt und eure Blüte öffnet sich wie eine echte Rose.
  • Je weiter die Blätter sich nach außen neigen, desto weiter unten solltet ihr sie festkleben, damit die Blüte sich weiter öffnet. Um eine schöne Biegung der Blätter zu erzeugen, könnt ihr das Blatt im unteren teil etwa in der Hälfte knicken und dann die Ränder nach außen rollen.
  • Damit es nicht irgendwann so wirkt, als würde sich das Muster wiederholen, solltet ihr ab und an eine Versetzung der Blätter um 45° machen und dann wieder mit 90° weiter machen. Dabei schaut ihr am besten, wo das neue Blatt am besten passt.

 
  • Wenn eure Blüte schon weit geöffnet ist, müsst ihr euch auch nicht mehr daran halten, immer um 90° versetzt weiter zu machen. Setzt besonders die letzten Blätter da hin, wo sie noch zu fehlen scheinen, bis alle Lücken geschlossen sind und euch eure Rose komplett vorkommt.


  • Besonders das Biegen nach Außen erfordert zu Anfang etwas Geduld und Vorstellungskraft. Nach ein wenig Ausprobieren habt ihr es aber raus und es sieht einfach nur gut aus.

 






 Meine Tipps

Nicht zu detailliert arbeiten: achtet besonders darauf, euch nicht zu lange mit der Mitte zu beschäftigen. Bei der großen Variante der Rose passiert es schnell, dass man die Blätter mit zu geringem Abstand anklebt und sich die Blüte somit nicht genug öffnet. Dann braucht ihr viel mehr Blätter für eine Blüte und die Mitte wirkt einfach etwas überladen.

Erst oben kleben, dann unten: bei den ersten Blättern bietet es sich an, vor allem am oberen Teil zu kleben. Hier soll alles halten und der untere Teil wird schon von alleine in Form gehalten. Je weiter sich die Blüte öffnet, desto weiter unten solltet ihr kleben. Eigentlich logisch, denn die oberen Kanten werden ja immer mehr nach Außen gebogen.

Nicht zu viel Klebe nutzen: besonders bei der Heißklebepistole verbrennt ihr euch sonst nur und es dauert unnötig lange. Selbst bei der großen Rose reicht ein X zur Befestigung der Blätter an der Unterseite und eine kurze Linie für das Befestigen der Blätter oben aneinander.



Und jetzt: ran ans Basteln. Ich hoffe, dass euch die Anleitung gefallen hat und ich freue mich auf Eure Ergebnisse.

Liebe Grüße,
Annika
- Werbung - die Materialien wurden mir teilweise kostenlos zur Verfügung gestellt -
    

In meinem Beitrag mit 10 Tipps zur Planung eurer Hochzeitsdeko habe ich euch meine Papierblumen gezeigt, die unsere Hallenwände geschmückt haben. Heute möchte ich euch nochmal verschiedene Varianten zeigen und ein wenig dazu erklären.

Ich habe zwei verschiedene Varianten der Blumen gebastelt - eine sehr einfache und eine etwas aufwändigere. Somit habe ich ein Paar Highlights schaffen können und den Aufwand trotzdem so gering wie Möglich gehalten. Für eine der einfacheren Blumen habe ich ca. 20 Minuten gebraucht und für die aufwändigere über eine Stunde.

Schon vorab eine kleine Annekdote: die Lieferung des gesamten Materials hat wegen Betriebsferien relativ lange gedauert und deswegen habe ich meine Familie und die Familie meines Mannes am Wochenende vor der Hochzeit eingeladen, damit wir gemeinsam über 100 Blumen gebastelt haben ^^ Ich glaube wir waren die meiste Zeit lang 8 Bastler und haben insgesamt 14 Stunden (mindestens) gebastelt - so eine Masse kostet eben einiges an Zeit ;) aber es hat sich gelohnt und jede Brandblase war es wert.

Die Varianten

Euch sind bei der Wahl der Varianten keine Grenzen gesetzt.
Für meine Hochzeitsdeko habe ich diese Varianten gebastelt:
  • groß und aufwändig
  • groß und einfach
  • klein und einfach
  • Kirchenbankgröße
Selbstverständlich könnt ihr auch ganz kleine Blumen basteln und daraus beispielsweise Kopfschmuck für ein Fotoshooting machen, oder Weihnachtsgeschenke verzieren.

Das Material

Bei der Wahl des Papiers könnt ihr etwas rumprobieren. In den letzten Jahren habe ich schon ein Paar Mal mit Folia Bringmann zusammen gearbeitet und Bastelmaterial zur Verfügung gestellt bekommen, damit ich euch hier ein Paar Bastelideen zeigen kann. Auch dieses Mal hatte ich Glück und habe ein Paket bekommen mit Materialien zum Ausprobieren. Also habe ich zuerst mit Tonpapier und später mit Tonkarton meine Blumen getestet. Beides funktioniert gut, die Tonkarton Variante ist jedoch stabiler, was mir für das Befestigen an den Wänden besser gefallen hat.
Für die kleineren Blumen aus der einfacheren Variante habe ich auch Transparentpapier benutzt, davon gibt es bei Folia verschiedene Farben und es sieht einfach wundervoll aus, da durch das einfallende Licht nochmal eine schöne Farbvielfalt entsteht.

Meine ersten Versuche mit den Blumen sahen noch ganz anders aus

Am besten nutzt ihr das gleiche Ausgangsmaterial für alle Blumen, die ihr basteln möchtet. Dadurch könnt ihr größere Mengen bestellen und auch eventuell eure Pläne gut ändern, falls ihr euch während des Bastelns noch für andere Varianten entscheidet.
Den Tonkarton gibt es als Bögen in der Größe 50x70cm und auch die Transparentpapierrollen sind in dieser Größe. Daraus ergibt sich auch der Vorteil, dass man beim Zuschneiden gleich vorgehen kann und etwas mehr Routine rein kommt - ich spreche aus Erfahrung: bei einer großen Menge Blumen ist das super ;)

Ein Meer von wundervollen Blumen - das war eine Arbeit

Das braucht ihr an Material für eine Blume der verschiedenen Varianten:
  • groß und aufwändig: 6 Bögen - bei dieser Variante empfehle ich euch Tonpapier oder Tonkarton, Transparentpapier funktioniert nicht so gut
  • groß und einfach: 4 Bögen
  • klein und einfach: 2 Bögen
  • Kirchenbankgröße: Reste aus der kleinen, einfachen Variante (ca. 15x15 cm)
Je nach Menge an Blumen, die ihr basteln möchtet würde ich euch empfehlen, entweder das lokale Bastelgeschäft zu unterstützen, je nach Farben im Supermarkt nach Material zu gucken, oder bei besonders großen Mengen im Internet zu bestellen.
Für die große Menge, die ich für die Hochzeit basteln wollte, habe ich im Internet bestellt. Ich habe mehr als 200 Bögen Tonpapier und mindestens 50 Rollen Transparentpapier verbastelt - mein Paket wog etwa 16kg ^^. Am günstigsten waren dabei für das Transparentpapier 5er Packs mit den Rollen und für die Tonkartonbögen 25er Packungen.

Das soll auch schon genug Vorabinfo gewesen sein, hier geht es zur Anleitung:

Anleitung Einfache Variante
Anleitung aufwändigere Variante

Viel Spaß beim Basteln,
Annika
- Werbung - die Materialien wurden mir teilweise kostenlos zur Verfügung gestellt -
    

Ich möchte euch in diesem Beitrag gerne eine Anleitung zu meinen einfachen Papierblumen zeigen - mit solchen Blumen könnt ihr super dekorieren und für einen gewissen WOW-Effekt sorgen. Und das ganze geht schnell und einfach.


Material

Wie ihr auf dem Bild seht und eventuell auch schon in meinen anderen Beiträgen zum Thema Hochzeit gelesen habt, habe ich verschiedene Varianten der Blumen gebastelt. Ihr könnt die Blumen in verschiedensten Größen und auch mit unterschiedlichem Material basteln. Mein Ausgangspapier waren immer Bögen im Format 50cm x 70cm. Ein Teil hiervon wurde mir kostenlos von Folia Bringmann zur Verfügung gestellt, damit ich etwas Ausprobieren kann und euch von meiner Bastelei berichten kann - vielen Dank dafür.

Für jede Blume braucht ihr 4 Quadrate eures Materials.

Material für meine Varianten
  • groß: 4 Bögen, die jeweils auf das Format 50cm x 50cm geschnitten werden
  • klein: 2 Bogen, die erst halbiert und dann quadratisch auf 35cm x 35cm geschnitten werden
  • Kirchenbankgröße: aus Resten der kleinen Variante - der Rest eines Bogens ergibt 4 Stück ca 15cm x 15cm
Ich habe Tonkarton mit 220g von Folia in verschiedenen rosa und lila Tönen verwendet und dazu noch rosanes Transparentpapier.


Anleitung

Wenn euer Ausgangsmaterial wie bei mir nicht quadratisch ist, müsst ihr es zuerst in Quadrate schneiden. Dazu könnt ihr entweder ausmessen und euren ersten Schnitt als Schablone nehmen, oder die obere Kante auf die linke Kante falten und dann den überstehenden Teil abschneiden - je nachdem, was für euch einfacher ist.
Jetzt kann es richtig los gehen.

  • Faltet das Quadrat zweimal in der Mitte.
  • Dann das Papier diagonal falten, sodass die geschlossenen Seiten wie auf dem Bild zusammen gelegt sind.
  • Nehmt euch ein neues Stück Papier hinzu, aus dem ihr die Schablone für die Blätter machen könnt.
  • Ihr braucht nur ein Viertel von der Originalgröße des Blattes aus dem ihr die Blume macht.
  • Dieses Viertel faltet ihr diagonal und schneidet es zu einem Dreieck, welches die gleiche Form hat, wie euer gefaltetes Quadrat.
  • Das Schablonenblatt wird jetzt so gefalten, dass es aussieht, wie ein halber Drachen.
  • An der geschlossenen Stelle ist die Spitze eures Blütenblatts. Zeichnet die Rundung so an, dass ihr hinterher mit der Schere bis etwa zu einem Drittel euer gefaltenes Quadrat einschneidet - das sorgt dafür, dass eure Blätter nicht so zusammenhängen.
  • Nach dem Ausschneiden habt ihr eine symmetrische Blütenform, die ihr jetzt für alle Teile verwenden könnt. Die symmetrische Form ist für das Zusammenkleben der Blätter wichtig - sie sehen so einfach besser aus.
  • Nach dem Schneiden solltet ihr eine Blütenform wie auf dem dritten Foto haben. Von diesen Formen könnt ihr schonmal vier zurechtschneiden.
  • Aus den vier Blütenformen bereitet ihr nun die einzelnen Blätter vor.
  • Im ersten Blatt schneidet ihr entlang einer Blüte bis in die Mitte ein.
  • Beim zweiten Blatt schneidet ihr eine Blüte aus, indem ihr zwei Mal bis zur Mitte schneidet. Das ausgeschnittene Teil ergibt das siebte Blütenblatt
  • Beim dritten Blatt werden zwei Blüten abgetrennt und ergeben Blüte 6, beim vierten Blatt werden drei Blüten geschnitten und ergeben Blüte 5.
  • Am besten ordnet ihr die Blüten einmal nach Zahlen und fangt dann mit dem Kleben an.
  • Bei den ersten Blüten wird immer eine Blüte über die daneben geklebt - hier zahlt sich die Symmetrie der Schablone aus.
  • Bei Blütenblatt 5 müsst ihr nur noch ein halbes Blütenblatt über das andere kleben und bei den letzten beiden Blütenblättern noch etwas weniger.
  • Ab besten biegt ihr die letzten drei Blütenblätter auch schon etwas vor, dann sind sie leichter zu kleben.
  • Wenn ihr die einzelnen Teile vorbereitet habt, ist es sinnvoll, die Blüten am Rand schon etwas einzurollen. Ich mache das einfach mit meinen Fingern, ihr könnt aber auch einen Stift zur Hilfe nehmen.
  • Das erste Blütenblatt muss in der Mitte etwas runter gedrückt werden, damit es einen gewissen Stand hat - so kippt die Blüte nicht so leicht hin und her. Dazu könnt ihr einfach vier Finger etwa gleich weit von der Mitte aufsetzen und dann drücken.
  • Von den folgenden Blütenblättern solltet ihr immer ein Bisschen unten abschneiden, sonst sieht die Blume später aus, als wenn sie auseinander geht und euch entgegen kommt.
  • Am Rand könnt ihr dann den Heißkleber verteilen und anschließend das Blütenblatt in das vorherige kleben.
  • Ab dem fünften Blütenblatt lassen sich die Blüten nicht mehr so leicht nach außen biegen. Hier lasse ich die Blätter dann so, wie sie sind.
  •  Und schwupps - schon habt ihr mit wenig Aufwand eine tolle Papierblume gezaubert.

Meine Tipps

Arbeitsteilung: Wenn ihr besonders viele Blumen (beispielsweise für eure Hochzeitsdeko) basteln möchtet, macht es Sinn, die Arbeit einfach zu teilen. Wir haben teilweise zu sieben Personen daran gesessen und hatten dafür einen, der nur Quadrate vorbereitet hat, drei haben Formen geschnitten und zwei geklebt. Als hinterher schon viel geschnitten war, hat der Quadratschneider zum Formenschneiden und ein Formenschneider zum Kleben gewechselt. So wusste jeder gut, was er macht und konnte immer schneller und besser dabei werden.
Es waren übrigens um die 15 Stunden Arbeit zu 7 Personen, bis wir dann endlich alle ca 100 Blumen fertig hatten ^^

Kirchendeko: Für die Deko der Kirchenbänke haben wir jeweils 2m Schleifenband an die Blumen geklebt. Am besten schaut ihr einfach mal nach einer Messe in eurer Kirche vorbei und probiert, wie man die Blumen fest machen kann und welche Bandlänge dafür geeignet ist. Nicht an allen Bänken kann man die Blumen gleich gut befestigen

Reste verwerten: Die Reste des Papiers sind einfach zu schade zum Wegwerfen. Wir haben daraus noch Tischnummern, den Sitzplan und auch die Blumen für die Kirchenbänke gemacht.

Befestigung: Die meisten Blumen haben wir in der Schützenhalle an Palisaden befestigt. Da man die Befestigung nicht gesehen hat, haben wir günstiges, breites Geschenkband genommen und mit Heißkleber an die Blumen geklebt. So kann man die Blumen hinterher ohne Probleme wieder losbekommen und auch eventuell nochmal benutzen, oder verkaufen.

Vielfältigkeit: Wenn ihr euch verschiedene Schablonen für die Blumen erstellt, verschieden große, verschieden farbige und auch Blumen aus unterschiedlichen Materialien bastelt, wirkt das Ergebnis direkt viel aufwändiger. Wenn ihr die Blüten beispielsweise etwas spitzer macht wirkt es fast wie eine andere Bastelvorlage. Super, oder nicht? So könnt ihr mit einfachen Mitteln große Vielfalt schaffen und habt keinen zu großen Aufwand.


Ich hoffe, dass euch diese Anleitung gefallen hat und ich würde mich über ein Paar Bilder mit euren Ergebnissen freuen. Viel Spaß beim Basteln.

Annika


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