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Habt ihr es schon auf anderen Seiten gelesen? Douglas stellt die Doubox ein. Das Konzept geht nicht so auf, wie man es sich erhofft hatte und vielleicht ist das die Konsequenz aus viel negativem Feedback was die Doubox - vor allem auch nach der Umstellung von BoB auf Doubox - bekommen hat.
Das neue Konzept hat eine individuellere Box für jeden versprochen und es wurde ein Beautyprofil erstellt - was niemals genutzt wurde. Im "Club" passierte auch nicht viel, man konnte dort ledeglich Gutscheine ausdrucken die man oft auch so im Netz finden konnte. Wäre alles gut umgesetzt worden hätte die Box eventuell noch einen Aufschwung erlebt aber es kam mir eher vor als wäre eine unfertige Seite mit unfertigem Konzept online gestellt wurde - schade!


In diesem Monat kommt die Box im Valentinsdesign daher - vielleicht stehen die Herzen aber auch irgendwie für "Auf Wiedersehen, es war schön mit euch"? Irgendwie möchte ich mir das gerne vorstellen.
Die üblichen Forderungen nach jeder Box waren eigentlich: mehr dekoratives, vielleicht mal ein Duft und bitte weniger Handcreme und Anti Aging. Mal sehen, wie die letzte Box das so umgesetzt hat.


Auf den ersten Blick schien mir alles recht gut farblich abgestimmt ^^ pink und blau scheint das Motto dieser Box zu sein ;)
Auf dem Bild habe ich übrigens den Nature Me Lippenpflegestift vergessen - ein kleines Extra was noch dabei war.


Das Hauptprodukt in dieser Box ist der Nails Inc Kensington Kaviar 45 Seconds Top Coat. Er soll in 45 Sekunden trocknen und ein tolles Finish im Wet Look liefern. Einmal habe ich ihn schon aufgetragen und finde ihn soweit in Ordnung. 14,99€ für 14ml sind soweit okay - allerdings hat man meist ja auch schon einige Top Coats zuhause... mal sehen, was ich mit dem Produkt mache :)
Quasi passend dazu gab es Nail Polish Remover Pads von Mavala. Mavala war auch öfter in den Boxn vertreten und ich habe die Marke positiv in Erinnerung. Die Größe des Produkts finde ich super, so kann man es auf Reisen oder auch einfach nur in der Handtasche super mitnehmen. 11,99€ für 30 Pads finde ich schon etwas viel - wenn ich mir überlege wie lange ich mit normalem Entferner auskomme kann ich mir davon wirklich eine Luxusvariante zu dem Preis kaufen.


Auch aus dem Bereich Pflege waren einige Produkte enthalten. Das Santorini Vine Mini Duschgel von Korres hat eine Größe von 40ml und riecht sehr angenehm. Zum Mitnehmen eine gute Sache, da probiere ich auch gerne mal neues.
Auch das Venus Reinigungsgel in Originalgröße hat einen angenehmen Duft. Bei Gesichtspflege probiere ich immer ungern neues und deshalb kann ich euch zu der Wirkung leider nichts sagen. Mit ca. 4,99€ für 150ml ist das Produkt auf jeden Fall erschwinglich.
Die Miniprobe vom DKNY Myny Duschgel ist eine Extra Zugabe für die letzte Box. Ich finde sie zwar nett aber recht unpraktisch - eben wie ein Sachet aber in etwas netterer Form.


Für mich sind die Arcaya Night Repair Ampullen das Produkt in der Box, mit dem ich am wenigsten anfangen kann... mit 9,99€ für die 10ml sind sie aber auf jeden Fall für einen Nachkauf erschwinglich.
Eine weitere Extrazugabe bildet der Da Vinci Eyeliner Pinsel im Wert von 4,99€. Da Vinci Pinsel sind sehr hochwertig und werden meist gehyped. Den Pinsel finde ich ganz nett - ich nutze allerdings kaum Eyeliner.

Mit in der Box befindet sich auch noch ein 20% Gutschein, den man beim nächtsen Einkauf einlösen kann - eigentlich nicht schlecht, sonst bekommt man meist nur 10%. Online kann man dann auch noch 15€ als Gutschein auf ein Abendmakeup ausdrucken - statt 40€ kostet es dann nur noch 25€. Da der Eigenanteil doch noch recht hoch ist werde ich den Gutschein vermutlich nicht einlösen, ich kann mir irgendwie kaum vorstellen, dass es mir das wert wäre - oder hat jemand von euch sowas schonmal wahrgenommen und war begeistert?

Fazit
Alles in allem eine Box wie schon viele davor - irgendwie ganz okay aber sie reißt einen nicht vom Hocker. Für die letzte Box hätte ich mir wirklich noch etwas schönes dekoratives gewünscht und eine Duftminiatur oder auch nur Duftprobe - besonders der neue Duft Poison Girl von Dior hätte wunderbar gepasst weil er schon im Newsletter beworben wurde (er riecht übrigens sehr sehr gut, ihr solltet unbedingt mal daran schnuppern).
Das Ende der Box sehe ich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Ich habe öfter darüber nachgedacht ob ich die Box behalte oder einfach abbestelle weil sie mich nie so richtig begeistert hat... auf der anderen Seite habe ich immer gehofft, dass bald wieder so tolle Proben vertreten sind wie in den ganz alten BoB Zeiten oder das man sich wenigstens am Beautyprofil orientiert. Die Entscheidung wurde mir nun von Douglas abgenommen und ich kann mir sicher sein, bei der Box nichts mehr zu verpassen.
Trotz all der Kritik muss ich sagen: es war auch das eine oder andere nette Produkt in den Boxen dabei, seit ich sie bekomme. Im nächsten Monat möchte ich euch daher ein Best of Doubox/BoB zeigen und meine Highlights erwähnen.

Wie findet ihr die letzte Box? Was haltet ihr davon, dass die Box eingestellt wird?

Liebe Grüße,
Annika
In manchen meiner Beiträge konnte man es schon erahnen: ich mache ab und an gerne mal ein Fotoshooting. Dabei gibt es so viele verschiedene Dinge, die man ausprobieren kann - es wird nie langweilig. Vor einigen Jahren habe ich über verschiedene Portale nach Shootings gesucht und mittlerweile kann man auch über Facebook einige Hobbyfotografen finden, mit denen man (eventuell für einen kleinen Obulus) shooten kann. Wenn man bereit dazu ist ein wenig mehr auszugeben, bekommt man auf jeden Fall die Chance zu einem tollen Shooting mit super Ergebnissen - und dafür braucht man keine Modelfigur.

Warum erzähle ich euch das jetzt? "Mach Dich Bunt" war Sponsor beim Bloggertreffen "Blog Better 2gether". Ich habe Konfetti und UV-Farben bekommen und hatte dadurch schnell die Idee für ein weiteres Shooting.

Foto: Smerrob

Was kann man mit UV-Farben machen?
Das war so die erste Frage die mir kam, als ich die Produkte entdeckt habe. Es gibt zwar immer mal wieder UV Partys irgendwo aber ein Fotoshooting hat mich sehr viel mehr gefesselt und inspiriert. Aber auch nach dem Finden der Idee blieben ein Paar Fragen offen: Was für ein Motiv nehme ich? Wer hat vielleicht UV Licht und kann mich fotografieren? Wird das überhaupt so gut funktionieren?

Beim Motiv konnte ich Onkel Googe fragen, der weiß immer über alles Bescheid und hat viele Ideen. Von einfachen Bildern mit leuchtenden Lippen und Augen über Grinsekatzengesichter bishin zu faszinierenden Masken habe ich einige Bilder gesehen und schon gehofft, dass meine Bilder eventuell genau so gut werden könnten.

Foto: Smerrob

Besonders fasziniert haben mich auch Bilder mit vielen Sprenklern im Gesicht und eine Darth Maul Maske. Ersteres habe ich später auch umgesetzt, dazu weiter unten mehr.

Die Idee stand also fest - es fehlte nur noch der Fotograf ^^
Smerrob hat für mich schon das Halloweenfoto im letzten Jahr bearbeitet (übrigens: ich stand im Bad und nicht in einer Garage) und ich hatte Glück - er hatte Zeit und Lust auf ein UV-Shooting und hatte sogar noch passendes Licht dafür - perfekt!
Meine Schwester konnte ich als Visagistin gewinnen und das Bad meiner Eltern haben wir als Studio misbraucht. Vielen Dank, dass das so möglich war.

Zuhause hatte ich eine UV-Glühbirne, die ich vorab zum Testen der Farben genutzt habe. Leider leuchtete da wenig und ich dachte, dass ich bei den Fotos wohl Abstriche machen müsste und sie auf keinen Fall so werden, wie ich mir das vorgestellt habe.
Beim dicken Auftragen der Farbe war alles gut aber Farbspritzer sah man kaum. Zum Glück hat sich später herausgestellt, dass die Glühbirne doof war und nicht die UV-Farben von "Mach Dich Bunt".

Foto: Smerrob

Dann war endlich der Tag gekommen und nach einem leckeren Essen und einem von Mamas leckeren Cappuccinos haben wir losgelegt.

Schminken unter UV-Licht
Da noch keiner von uns Erfahrungen im Bereich UV-Shooting gesammelt hat, haben wir uns langsam rangetastet. Bei der einfachen ersten Schminke habe ich mich selbst einfach vorm Spiegel im Normalen Licht geschminkt. Beim Sternenbild Look stellte sich aber schnell heraus, dass es besser ist wenn man sich im UV-Licht schminkt.

Fotos: Smerrob

Mach Dich Bunt Neon UV-Face Paint
Die Tuben scheinen zwar zuerst recht klein, sind aber sehr ergiebig. Für das ganze Shooting habe ich viel weniger als ein drittel der Farbe aus jedem Fläschchen verwendet - man kommt sehr gut damit aus, wenn man nicht den ganzen Körper schminken möchte.
Beim Auftragen der Schminke muss man etwas vorsichtig sein. Damit alles deckt und lückenlos aussieht muss man am besten eine zweite Schicht auftragen, nachdem die erste ganz getrocknet ist - sonst wischt man nur die Farbe wieder weg.
Zum Auftragen habe ich übrigens meine Schminkpinsel genutzt, die sind einfach am angenehmsten auf der Haut.

Foto: Smerrob

Für die Spritzer im Gesicht musste dann eine alte Zahnbürste her halten. Kleine Areale habe ich vorab auch mit einem angefeuchteten Schwämmchen bemalt. Für das dünne Auftragen der Farbe solltet ihr sie unbedingt mit Wasser verdünnen - sonst lässt sie sich schlecht verteilen und wirkt dadurch noch sehr intensiv.
Auf der Zahnbürste macht sich etwas Wasser auch gut, man bekommt so einfacher gröbere Spritzer hin - mit der trockenen Bürste hingegen werden die Spritzer eher feiner.
Die Farben pink und orange haben sich auf den Fotos und auch beim Auftragen leider kaum unterschieden - ich denke das Mischen mit gelb wäre eine gute Lösung, um Orange besser zur Geltung zu bringen.

Eine 10ml Tube kostet im Shop von Mach Dich Bunt 2,99€ - der 6er Pack 14,99€. Bei den Farben müsst ihr darauf achten, die UV Variante zu erwischen, ich hatte eine blaue Tube auf der nur "Neon" stand und die hat natürlich nicht so geleuchtet. Das Bezahlen im Shop ist durch verschiedene Möglichkeiten einfach gestaltet. Leider fallen unter einem Bestellwert von 50€ aber noch Versandkosten von 4,80€ an - das ist nicht sehr viel aber für das Bestellen von 1-2 Tuben lohnt es sich eventuell nicht so sehr.


Das Ergebnis
Jetzt habe ich schon so viel erzählt und erklärt - aber die eigentlichen Ergebnisse nicht gezeigt ;)
Ich bin selbst überrascht, dass die Fotos so gut geworden sind. Danke nochmal an Smerrob und Tamara, ohne euch hätte das nicht geklappt.
(Ein Klick auf das Foto zeigt euch eine Vollbild Galerie).



Fotos: Smerrob

Ich bin immer noch begeistert und staune, dass die Fotos so wundervoll geworden sind und die Farben so gestrahlt haben - es macht einfach Spaß, wenn man eine Idee so umsetzen kann wie man sie sich vorgestellt hat.

Euer eigenes UV Shooting
"Das will ich auch!"? Wenn ihr aus dem Ruhrgebiet kommt könntet ihr versuchen Smerrob zu kontaktieren. Wenn nicht, dann sind folgende Tipps nützlich
  • fotografiert in einem dunklen Raum
  • stellt euch möglichst weit von der Wand weg (die leuchtet eventuell weiß)
  • nutzt eine UV-Röhre und bastelt euch eine Wanne darum, die das Licht bündelt
  • haltet das Licht beim Fotografieren nah an euer Gesicht
  • schminkt erst wenig und dann immer etwas mehr


Fotos: Smerrob

Ich hoffe, dass euch das Lesen Spaß gemacht hat und ihr vielleicht eine Inspiration bekommen habt, was man mit UV Farben machen kann.
Ich würde mich riesig über eure Kommentare zu den Bildern freuen! Auch weitere Anregungen und das Teilen des Beitrags sind erwünscht.

Bunte Grüße,
Annika


Für weitere Infos zum 2. Bloggertreffen, den Sponsoren und zukünftigen Events, besucht doch einfach die Eventseite Blog Better 2Gether.
Das Wetter ist momentan trüb, nass und kalt... was gibt es da schöneres als sich zuhause schön einzukuscheln und es sich mit einer Wärmflasche gemütlich zu machen?
Durch das Blog Better 2gether habe ich eine neue, flauschige Wärmflasche bekommen, die ich euch heute vorstellen möchte.


Hugo Frosch Wärmflasche
Auf den ersten Blick ist es eine relativ gewöhnliche Wärmflasche mit sehr flauschigem Bezug. Ein Paar Punkte heben sie jedoch gegenüber anderen Produkten hervor.
Die Wärmflaschen sind geruchsneutral und "Made in Germany". Bei Produkten aus Plastik ist das in meinen Augen ein gutes Argument. Gummiartiger Geruch bedeutet für mich immer, dass eventuell Schadstoffe im Produkt sind - wenn ich dann heißes Wasser in die Flasche fülle hätte ich Angst, dass die Stoffe eventuell in meine Athemwege oder durch die Hülle in meine Haut gelangen... hier ist das nicht der Fall. Kein Geruch und das Versprechen des Herstellers, dass die Produkte schadstoffgeprüft sind lassen mich beruhigt auf dem Sofa mit der Wärmflasche kuscheln.


Hugo Frosch bietet verschiedene Wärmflaschen, wie auch ausgefallene Bezüge dafür. Wärmende Stofftiere und stylische Wärmekissen runden das Sortiment mit außergewöhnlichen Produkten ab.
Der Fleecebezug ist sehr weich und fühlt sich einfach wundervoll an - das macht es sofort nochmal gemütlicher beim Kuscheln.


Der Verschluss meines Bezugs ist ein so genannter Hotelverschluss - es gibt also keinen Reisverschluss, keine Knöpfe oder ähnliche Teile die heiß werden könnten oder einen irgendwo zwicken, während man das Produkt benutzt. Der Stoff ist überlappend genäht und man kann die Wärmflasche ganz einfach hinein stecken.

Jetzt stehen wieder Klausuren für mich an und ich denke, dass die Wärmflasche von Hugo Frosch ein guter Begleiter beim Lernen für mich wird. Die verschiedenen Varianten kosten bis zu 17€, speziellere Produkte auch etwas mehr. Den Preis finde ich für eine hochwertige Wärmflasche in Ordnung und ich würde jeder Zeit auch wieder im Shop nach Neuheiten wie kleinen Kuscheltieren stöbern.


"Hugo Frosch" hat sich für mich also als Prinz rausgestellt und ist keine ekelige Kröte geblieben ;)
Vielleicht ist so eine Wärmflasche ja genau das richtige für die unter uns, die noch viele Frösche küssen müssen, um den Prinz zu finden? So könnt ihr es euch jedenfalls am Valentinstag auch alleine sehr gemütlich machen.
Vielen Dank an Anja von Sleepingtime Photography für das schöne Froschköniginnen Foto.

Liebe Grüße,
eure Froschkönigin



Für weitere Infos zum 2. Bloggertreffen, den Sponsoren und zukünftigen Events, besucht doch einfach die Eventseite Blog Better 2Gether.
Wisst ihr eigentlich, wie sauber ich meine Hände nach dem Blog Better 2gether waschen kann?
Wir haben die eine oder andere Seife zum Testen bekommen und heute möchte ich euch die vorstellen, die mich vor allem optisch am meisten überzeugt hat


"Die Lilie" bietet viele verschiedene Seifen, die handgemacht sind und aus hochwetigen Inhaltsstoffen bestehen. Die Chargen sind daher klein und es kann auch mal z Abweichungen in der Farbe oder Form kommen - man erhält eben ein kleines Unikat.
Mich begeistern vor allem die schönen Formen, die wundervollen Farben mit tollen Verläufen und das Duftsortiment - für jeden Geschmack sollte da etwas dabei sein.
Außer normalen Seifenstücken könnt ihr auch Peelings, Bodybutter, Badebomben oder eure neue Seifenschale im Shop finden.


1001 Nacht Gewürzseife
Meine 1001 Nacht Gewürzseife ist einfach der Hingucker im Bad. Mit ihrem bordeaux-rot und schimmernden goldenen Partikeln macht sie sofort etwas her und entführt mich in den Orient.
Kakaobutter und Mandelöl sorgen dafür, dass sich die Hände auch nach dem Waschen einfach gepflegt anfühlen - wie bei einer Prinzessin aus dem Orient.
Auch die Form ist einzigartig: statt nur ein Stück Seife in Quaderform bekommt ihr eine Seife in Lilienoptik, was meiner Meinung nach schon ziemlich außergewöhnlich ist und die Seife zu etwas besonderem macht. An meinem Produkt könnt ihr übrigens einen kleinen Fehler entdecken, der bei Handarbeit schonmal entstehen kann: oben rechts fehlt ein wenig Material und es hat sich eine Blase gebildet.

Fazit
Die Seifen von "Die Lilie" würde ich vor allem Seifenliebhabern empfehlen, die gerne mal etwas außergewöhnlicheres zuhause haben. Für solche Personen bietet sich die Seife auch super als Mitbringsel an. Der teuerste Artikel im Onlineshop ist übrigens ein Geschenkset, das mit gerade mal 16€ auch für jeden Geldbeutel erschwinglich ist. Ein Klick lohnt sich - ich kann die Düfte schon fast durch den PC wahrnehmen ;)

Liebe Grüße,
Annika


Für weitere Infos zum 2. Bloggertreffen, den Sponsoren und zukünftigen Events, besucht doch einfach die Eventseite Blog Better 2Gether.
Wusstet ihr, das mein 4. erfolgreichster Beitrag ein Post über Tamponentsorgungsbeutel ist? Er hat sehr viele Klicks bekommen, was mich recht überrascht hat.
Aus diesem Grund habe ich mich entschieden, euch nochmal einen Beitrag aus dem Bereich "Monatshygiene" vorzustellen. Jungs, ihr könnt also ruhig in einem anderen Beitrag stöbern gehen ;)

Durch "Blog better 2gether" hat sich die Möglichkeit ergeben, die Ruby Cup zu testen - eine Menstruationstasse. Menstruationstasse? Ihr habt davon noch nie gehört? Gleich könnt ihr alles lesen, was ihr darüber wissen müsst.


Was ist eine Menstruationstasse?
Um es kurz zu fassen: eine Menstruationstasse ist eine Alternative beispielsweise zu Binde und Tampon. Hierbei wird das Blut nicht aufgesaugt, sondern in der Tasse selbst gesammelt und später entleert.
Ihr fragt euch sicher, warum man in Erwägung ziehen sollte, so eine Tasse zu nutzen? Mit Tampons kommt man doch auch gut zurecht, oder nicht?
Es gibt mehrere Aspekte, die man betrachten kann, um die Nutzung einer Menstruationstasse in Erwägung zu ziehen.
  • Sie kostet weniger und produziert weniger Müll:
    Eine Ruby Cup beispielsweise hält 10 Jahre - in diesen 10 Jahren würdet ihr locker über 1000 Tampons nutzen (und das ist schon sehr grob gerechnet mit 10x12x3x3 und abgerundet) angenommen eine Packung mit 50 Tampons kostet 4€, da liegt man bei ca. 80€ (im stark abgerundeten Beispiel). Eine Ruby Cup kostet hingegen in der teureren Special Edition ca 31€.
  • Weniger Angst vor Toxischem Schocksyndrom:
    Das Toxisches Schocksyndrom (TSS) ist vor allem durch das zu lange Tragen von Tampons bekannt. Oft wird deshalb empfohlen, Tampons ca. alle 4 Stunden zu wechseln um TSS zu vermeiden. Bei meinen Recherchen habe ich gelesen, dass durch Menstruationstassen noch keine Fälle von TSS aufgetreten sind.
    Meiner Meinung nach sollte man das Risiko aber nicht völlig außer Acht lassen, immerhin können die Bakterien durch die Hände übertragen werden. Bei der Ruby Cup wird empfohlen, je nach Blutung die Tasse nach 4-12 Stunden zu wechseln (Tamponhersteller: bis 8 Stunden).
  • Einfacheres "Wechseln":
    Auch wenn man schon Jahre lang Tampons nutzt kommen doch ab und an Situationen in denen man sich mit dem Wechsel beschäftigt und einem das "Problem" ständig im Kopf sitzt - "wohin bloß mit dem Müll?" könnte man sich in der einen oder anderen Situation fragen.
    Nicht jeder Männerhaushalt hat auch einen Kosmetikeimer und man möchte sicher nicht jedem unter die Nase binden, dass man seine Periode hat. Darüber, dass man Tampons auch nicht in der Toilette runter spült müssen wir ja nicht reden ;)
    Mit einer Menstruationstasse habt ihr keinen Müll, der entsorgt werden muss. Wenn ein Waschbecken in der Nähe ist könnt ihr sie kurz ausspülen und wenn nicht mit einem Taschentuch/Toilettenpapier auswischen.
    Noch ein Vorteil: Tampons kann man manchmal zu wenige dabei haben - bei der Menstruationstasse tritt das Problem nicht auf, wenn ihr sie einmal dabei habt.
Es gibt also ein Paar Gründe, weswegen man mal über einen Wechsel nachenken könnte - aber ist eine Menstruationstasse nicht ekelig? Sieht und riecht man nicht viel mehr vom Periodenblut als bei Tampons?
Diese Frage muss vermutlich jeder für sich beantworten, meine Erfahrungen möchte ich im nächsten Abschnitt mit euch teilen.


Auf der Seite von Ruby Cup gibt es noch mehr Informationen rund um das Thema Menstruationstasse und besonders zu den Ruby Cups.

Die Anwendung
Um die Ruby Cup einzusetzen, müsst ihr sie C-förmig falten und einführen. Wenn ihr sie nicht mehr mit den Fingern zusammen drück entfaltet sie sich, drückt sich gegen die Scheidenwand und erzeugt einen kleinen Unterdruck, durch den sie fest sitzt.
Beim Entfernen müsst ihr dann zuerst den Unterdruck lösen, indem ihr beispielsweise die Wand der Tasse leicht eindrückt, danach könnt ihr sie am Stiel rausziehen und säubern um sie erneut einzusetzen.


Meine Erfahrungen
Ich habe schon einige Male etwas zu Menstruationstassen gelesen und mir Gedanken darüber gemacht, ob ich es mal ausprobieren sollte, oder nicht. Mit Tampons komme ich gut zurecht und trotzdem habe ich mich entschieden einmal eine Menstruationstasse auszuprobieren. Die perfekte Gelegenheit dazu habe ich dann durch das bb2g bekommen.
In verschiedenen Berichten habe ich vorab gelesen, dass es nur etwas für einen ist, wenn man dazu bereit ist, sich auch mit dem Menstuationsblut auseinander zu setzen... das klang für mich ehrlich gesagt nicht nach etwas, was ich machen wollte.


Um es kurz zu machen: ich bin froh, etwas neues probiert zu haben und werde die Ruby Cup auf jeden Fall weiter nutzen! Die ganze Anwendung finde ich angenehmer als bei Tampons und sie lässt sich super in meinen Alltag integrieren.
Das Einführen und Herausnehmen muss man etwas üben, bis alles gut sitzt und man nichts mehr von der Menstruationstasse spürt. Den Stiel kann man wenn man möchte auch mit einer Schere kürzen, wenn er einen stört.
Was sich vielleicht jeder fragt und was nicht so leicht auszusprechen ist: Die Ruby Cup zu entleeren ist auf gar keinen Fall so ekelig, wie man es sich vorstellt. Ich würde den Geruch als sehr viel angenehmer bezeichnen als bei einem Tampon und was man sieht unterscheidet sich in meinen Augen nicht großartig - bei der Menstruationstasse sieht es in meinen Augen natürlicher aus.
Ein weiterer Pluspunkt: die Menstruationstasse trocknet euch nicht so aus, was für den Körper auf jeden Fall angenehmer ist.

Warum habt ihr bisher noch nichts von Menstruationstassen gehört?
Der Anschaffungspreis ist höher als der für Tampons und man muss so eine Tasse einmal etwa alle 10 Jahre kaufen - das bedeutet, dass nicht viele Menschen den Supermarkt aufsuchen und nicht viele Menstruationstassen über den Tisch gehen. Aus der Schule und durch andere kennt man ja auch oft nur die üblichen Methoden wie Tampons und Binden - dadurch wird es etwas schwerer, die Menstruationstassen kennen zu lernen.
Durch das Internet bieten sich aber mittlerweile mehr Möglichkeiten und einige Drogeriemärkte bieten auch Menstruationstassen verschiedener Hersteller an.


Warum Ruby Cup?
Ich habe bisher nur die Ruby Cup probiert und kann sie empfehlen. Einen Vergleich zwischen verschiedenen Marken kann ich euch leider nicht bieten.
Was ich super an der Ruby Cup finde: die Firma engagiert sich für soziale Projekte. Für jede Ruby Cup bekommt ein Mädchen eine Ruby Cup, welches sich sonst vielleicht keine Hygieneartikel leisten kann. Zusätzlich wird noch Aufklärungsarbeit geleistet.
All das macht die Ruby Cup nicht zu teuer und ist in meinen Augen ein guter Pluspunkt.


Kessi von Kessis Testblog und Frini von Frinis Teststübchen haben auch über die Ruby Cup berichtet. Drei Meinungen sind besser als eine, wenn ihr über den Kauf der Menstruationstasse nachdenkt - schaut doch mal im Bericht von Kessi oder auf Frinis Seite vorbei.

Fazit
Wie schon gesagt: die Ruby Cup wird für mich Tampons ersetzen. Ich finde es schade, dass es Menstruationstassen schon recht lange gibt und man kaum etwas davon weiß. Oft wird auch auf Facebookseiten erstmal negativ reagiert, wenn über das Thema geschrieben wird - ganz nach dem Motto "so komme ich doch auch zurecht, was soll ich mit so einem ekeligen Ding?".
Ich würde mich sehr über eure Fragen, Gedanken oder eigenen Erfahrungen in den Kommentaren freuen.

Liebe Grüße,
Annika


Für weitere Infos zum 2. Bloggertreffen, den Sponsoren und zukünftigen Events, besucht doch einfach die Eventseite Blog Better 2Gether.
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